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Grundsteuer 2020 - 1. Presseinformation (03.01.2020)

Grundbesitzabgaben der Stadt Krefeld für 2020 werden veranlagt: Rund 80 000 Steuerpflichtige: teils Bescheide, teils Bekanntmachung

Die Stadtverwaltung Krefeld hat jetzt die Grundbesitzabgabenbescheide (Grundsteuer, Gebühren für Abfallbeseitigung sowie Straßenreinigung und Winterdienst) für das Jahr 2020 vorbereitet. Bei der Festsetzung der Grundsteuer für das Kalenderjahr 2020 finden im Sinne des zum 01.01.2020 in Kraft getretenen Grundsteuerreformgesetzes weiterhin die der Steuerbehörde bekannten Besteuerungsgrundlagen Anwendung. Für die Umsetzung des neuen Rechts sieht das Gesetz eine Frist bis Ende 2024 vor. Die Verwaltung bittet vor diesem Hintergrund darum, von Widersprüchen gegen die festgesetzte Grundsteuer abzusehen, da diese als unbegründet zurückzuweisen wären.

Wie in den Vorjahren, verzichtet die Stadt erneut darauf, für diejenigen Steuerpflichtigen, die gleiche Grundsteuerbeträge wie im Vorjahr zu entrichten haben, Bescheide zu versenden, um Kosten zu sparen. Die Verwaltung macht dabei von der nach dem Grundsteuergesetz bestehenden Möglichkeit Gebrauch, diese Steuer durch öffentliche Bekanntmachung festzusetzen. Die Bekanntmachung wurde im Krefelder Amtsblatt Nummer 02/20 vom 09.01.2020, parallel zu dem ebenfalls am 09.01.2020 erfolgten Postversand der übrigen Jahresbescheide, veröffentlicht. Das Amtsblatt ist hier abrufbar und kann im Aushang im Eingangsbereich des Rathauses am Von-der-Leyen-Platz sowie in den Rathäusern Fischeln, Uerdingen und Hüls eingesehen werden.

Die Hebesätze der Grundsteuer A und B wurden für das Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr unverändert auf 265 beziehungsweise 533 vom Hundert der Steuermessbeträge festgesetzt. Sofern bei Grundstückseigentümern also ausschließlich Grundsteuer erhoben wird, beispielsweise bei einer Eigentumswohnung, und diese sich im Vergleich zum Vorjahr weder im Grundsteuermessbetrag noch im Hebesatz verändert hat, erhält der Pflichtige keinen neuen Bescheid. Die Grundsteuer ist auch in diesen Fällen am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu zahlen. Ausnahme: Eine jährliche Fälligkeit wurde beantragt, dann ist die Grundsteuer in einem Betrag am 1. Juli fällig.

Änderungen wie Grundstücksverkäufe, Verwalterwechsel, Namens- und Adressänderungen, die der Verwaltung nach dem 22.11. 2019 bekannt geworden sind, konnten aus technischen Gründen im Jahresbescheid 2020 nicht mehr verarbeitet werden. Diese Änderungen werden über den ersten Änderungsbescheid im neuen Jahr berücksichtigt.
Weitere Informationen zur Grundsteuer und zu den Abfallentsorgungs-, Straßenreinigungs- und Winterdienstgebühren können hier und hier aufgerufen werden.

Formulare können auch per Post, Fax oder Anruf angefordert werden. Da insgesamt rund 80.000 Bescheide verschickt bzw. öffentlich bekanntgemacht werden, bittet die Verwaltung um Verständnis dafür, dass die telefonische Erreichbarkeit des Bereiches Grundbesitzabgaben unmittelbar nach Bekanntgabe eingeschränkt ist und einzelne Rufnummern eventuell nicht sofort erreichbar sind. Es empfiehlt sich, weitere Kommunikationswege wie Telefax, Post oder E-Mail zu wählen.