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Stefen, Wilhelm

Bürgermeister, Beigeordneter
Verdienst: Politisches Engagement

Bild des Ehrengrabmals von Wilhelm Stefen

* 06.06.1867
05.05.1931

Wilhelm Stefen wurde am 06.06.1867 in Baumberg (im damaligen Landkreis Solingen) geboren. Nach Lehr- und Vorbereitungszeiten in verschiedenen Kommunalverwaltungen und einer ersten Bürgermeisterstelle in Alpen war er von 1898 bis 1929 Bürgermeister der Gemeinde Fischeln.
Wilhelm Stefen förderte während seiner Amtszeit den wirtschaftlichen Aufschwung des Dorfes: Neue Stahl- und Metallwerke sowie Webereien und Färbereien siedelten sich in Fischeln an. Aus dem stillen Weberdorf wurde während dieser Zeit ein Großstadtvorort. Die meisten öffentlichen Bauten wurden während der Amtszeit von Wilhelm Stefen erbaut; so wurden beispielsweise viele Schulbauten errichtet, das Fischelner Rathaus entstand und die Gemeinde erwarb ein Waisenhaus. Zudem erhielt der Ort eine eigene Gasversorgung (Vulkanstraße) und ein Krankenhaus (Anrather Straße 89). Die Einwohnerzahl Fischelns stieg von der Jahrhundertwende bis zur Eingemeindung 1929 auf fast 10.000 Bürger an.
Wilhelm Stefen führte die Verhandlungen zur Eingemeindung Fischelns; nach der Eingemeindung wurde er Beigeordneter der Stadt Krefeld (1929 - 1931).
Aus Anlass seines 30-jährigen Dienstjubiläums im Jahr 1928 wurde die damalige Bahnstraße nach Wilhelm Stefen benannt. Diese Straße gilt als eine der ältesten Fischelns.
Wilhelm Stefen verstarb am 05.05.1931 in Krefeld.


  • Ehrengrab: Friedhof Fischeln, Feld 12, Nr. 1007-1010
  • Straßenbenennung: Wilhelm-Stefen-Straße
  • Denkmal: Der Grabstein ist in die Denkmalliste der Stadt Krefeld eingetragen.
  • Quellen: „die Heimat" Band 50, S. 183 ff.; „die Heimat" Band 52, S. 99