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Sterbefall melden

Der Tod eines Menschen muß dem Standesbeamten, in dessen Bezirk er gestorben ist, am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.
In der Regel erstattet ein von Ihnen beauftragtes Bestattungsunternehmen die Anzeige und nimmt auch die sonstigen mit einer Bestattung verbundenen Aufgaben wahr.

Unterlagen

  • Von einem Arzt ausgestellte Todesbescheinigung
  • Sterbefallanzeige des Krankenhauses oder mündliche Anzeige durch den Bestatter
  • Stammbuch der Familie bzw. beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Ehe, gegebenenfalls Heiratsurkunde bei Eheschließung vor dem 01. Januar 1958.
  • War die Ehe bereits durch Tod oder Scheidung aufgelöst, so sind die entsprechenden Nachweise vorzulegen.
  • Bei ledigen Verstorbenen ist die Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern vorzulegen.
  • Sind Urkunden im Ausland ausgestellt, ist eine Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher zusammen mit dem Original vorzulegen.
  • Personalausweis oder Reisepass oder ausländischer Pass
  • Können nicht alle erforderlichen Unterlagen zeitnah vorgelegt werden, erfolgt eine "Zurückstellung der Beurkundung des Sterbefalls", um eine angemessene Bestattung zu ermöglichen.

Gebühren

Für die Beurkundung eines Sterbefalles wird keine Gebühr erhoben.

Für die Bestattung (Friedhofsverwaltung), Rentenzwecke und Krankenversicherung erhalten Sie gebührenfreie Urkunden. Gleiches gilt für Urkunden für das Versorgungsamt, Halbweisenrente und andere soziale Einrichtungen.

Zusätzliche Sterbeurkunden kosten 12,00 Euro.

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