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Wenn die Kennzeichenschilder (auch ein einzelnes) in Verlust geraten sind oder gestohlen wurden, ist eine Umkennzeichnung zwingend notwendig.

Natürlich können Sie auch ohne zwingenden Grund auf Wunsch ein anderes Kennzeichen bekommen.

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Kraftfahrzeug - Verlust, Diebstahl oder Umkennzeichnung von Kennzeichen

Zuletzt geändert: 30.09.2021 09:56:06 CEDT

Wenn die Kennzeichenschilder (auch ein einzelnes) in Verlust geraten sind oder gestohlen wurden, ist eine Umkennzeichnung zwingend notwendig.

Natürlich können Sie auch ohne zwingenden Grund auf Wunsch ein anderes Kennzeichen bekommen.

Weitere Informationen

Wenn Ihnen eines oder auch beide gesiegelten Kennzeichen gestohlen wurden oder auf sonstige Weise abhandengekommen sind, wird das Abhandenkommen im zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamtes gespeichert. Sie sind als Halter/in verpflichtet, den Diebstahl / Verlust der Zulassungsbehörde und bei Diebstahl der Polizei unverzüglich zu melden.

Ohne Kennzeichen oder nur mit einem Kennzeichen dürfen Sie Ihr Fahrzeug nicht in Betrieb setzen.

Die bisherige Kennzeichenkombination wird für 10 Jahre gesperrt und zur Fahndung ausgeschrieben. Eine erneute Zuteilung des Kennzeichens ist erst nach Ablauf der 10 Jahresfrist oder nach dem Wiederauffinden des Kennzeichens möglich. Daher muss Ihrem Fahrzeug zwingend eine neue Kennzeichenkombination zugeteilt werden.

Rechtliche Grundlagen

§ 8 Abs. 3 in Verbindung mit § 30 Abs. 9 Fahrzeugzulassungs-Verordnung (FZV)

Unterlagen

  • Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I
  • Fahrzeugbrief Zulassungsbescheinigung Teil II (auch bei geleasten oder finanzierten Fahrzeugen zwingend vorzulegen; Vorgang kann bei Kennzeichenverlust jedoch schon vorab bearbeitet werden, soweit eine schriftliche Bestätigung der Finanzierungsgesellschaft - auch per Fax oder E-Mail - vorliegt)
  • Kennzeichenschild(er) - wenn nicht verloren/Diebstahl
  • Verlusterklärung des Halters oder Diebstahlanzeige

Die oben genannten erforderlichen Dokumente müssen - wenn nicht ausdrücklich anders angegeben - aktuell noch gültig sein und im Original oder als amtlich beglaubigte Kopie (nach § 33 Verwaltungsverfahrensgesetz durch siegelführende Körper-schaften des öffentlichen Rechts oder durch Notariate) vorgelegt werden. Die Zulassungsbescheinigungen müssen ohne Ausnahme im Original vorliegen.

Formen der Antragstellung

Bei Vorsprache vor Ort: Unterschreiben des Antrags auf Umkennzeichnung

Gebühren

  • 28,20 Euro
  • gegebenenfalls zuzüglich Wunschkennzeichen 10,20 Euro

Bearbeitungszeit

sofort bei persönlicher Vorsprache

Hinweise

Die zunehmenden Lockerungen der Corona-Schutzverordnung wirken sich mittlerweile auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens aus.
Dennoch müssen zum Schutz der Kunden aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmte Regeln weiterhin eingehalten werden (z.B. Abstandsregeln). Daher ist das Publikumsaufkommen innerhalb und auch außerhalb von Gebäuden zu steuern, so dass in der Straßenverkehrsbehörde im Verwaltungsstandort Elbestraße 7, 47800 Krefeld, weiterhin Terminabsprachen erforderlich sind.
Morgens vor 8.00 Uhr ist es möglich, täglich einen von fünf bis zehn zusätzlichen Terminen vor Ort zu erhalten.

Kontakt

Wichtig: Derzeit die Verwaltung bitte nur nach Terminvereinbarung aufsuchen!

Zulassungen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstelle sind telefonisch zu den Öffnungszeiten sowie dienstags und mittwochs von 14.00 bis 15.30 Uhr zu erreichen unter: Auskunftstelefon: 0 21 51 / 86-2181 und 86-2187, Sachbearbeiter: 0 21 51 / 86-2164 bis 86-2181 und 86-2193, Telefax: 0 21 51 / 86-2195

Telefon: 0 21 51 / 86-2178

E-Mail: kfz-zulassung@krefeld.de

Anschrift

Straßenverkehrs- und Bußgeldangelegenheiten

Elbestraße 7

47800 Krefeld

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