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Teilung:

Teilungsvermessungen sind erforderlich, wenn ein Teil eines Grundstücks zum Beispiel verkauft werden soll. Die Vermessungen sind notwendig zur Vorbereitung grundbuchrechtlicher Maßnahmen, wie zum Beispiel der Teilung oder Belastung eines Grundstücks. Es entstehen in der Regel neue Eigentumsgrenzen. Dieses setzt voraus, dass die Größe und die Lage des abzuschreibenden beziehungsweise des zu belastenden Grundstücksteils im Liegenschaftskataster ersichtlich sind und dieser Teil dort unter einer besonderen Nummer, der Flurstücksnummer verzeichnet ist.

Zu jeder Teilungsvermessung gehört eine Grenzniederschrift. Hierzu werden die Eigentümer der durch die Vermessung betroffenen Grundstücke geladen. Die neuen und bestehenden Grundstücksgrenzen werden angezeigt und die Eigentümer erkennen diese dann rechtsverbindlich durch Ihre Unterschrift an. Grundstücksgrenzen werden durch Grenzzeichen in der Örtlichkeit kenntlich gemacht. Das bekannteste Grenzzeichen ist wohl der Grenzstein (der entgegen dem Namen mittlerweile auch aus Kunststoff sein kann). Aber auch Rohre, Meißelzeichen, Bolzen oder ähnliches können eine Grenze rechtswirksam kennzeichnen.

Nachdem die Vermessungsergebnisse in das Liegenschaftskataster übernommen wurden, erhalten Sie die Auflassungsschriften, mit denen der Notar eine Eigentumsumschreibung im Grundbuch veranlassen kann.

Sonderung:

Die Sonderung nach dem Katasternachweis ist eine besondere Form der Teilung. Sie dient der Zerlegung von Flurstücken ohne Grenzuntersuchung und Vermessung. Sie kann in besonderen Fällen eine Teilungsvermessung ersetzen.

Grenzvermessung:

Im Rahmen einer Grenzvermessung werden die Grenzen Ihres Grundstücks mit Hilfe der Unterlagen des Liegenschaftskatasters überprüft und wiederhergestellt. Fehlerhafte Abmarkungen (zum Beispiel Grenzsteine) der Grundstücksgrenzen werden korrigiert und fehlende Grenzzeichen ersetzt. Das Ergebnis der Grenzvermessung wird den betroffenen Grundstückseigentümern vor Ort angezeigt, mit der Aufnahme einer Grenzniederschrift beurkundet und in das Liegenschaftskataster übernommen.

Amtliche Grenzanzeige:

Durch die amtliche Grenzanzeige werden die Grundstücksgrenzen auf der Grundlage des Katasternachweises in die Örtlichkeit übertragen und dem Antragsteller vor Ort angezeigt. Dies kann zum Beispiel für ein geplantes Bauvorhaben erforderlich sein, wenn eine grenznahe Mauer oder ein Zaun errichtet werden soll oder bei Grenzstreitigkeiten. Fehlende Grenzzeichen werden bei einer Grenzanzeige nicht ersetzt.

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Stadtverwaltung Krefeld
Von-der-Leyen-Platz147798Krefeld
02821 86-0

Vermessungen - Grundstücksvermessung beantragen

Zuletzt geändert: 29.11.2022 15:24:38 CET

Sie möchten Ihr Grundstück vermessen lassen, weil es keine Grenzsteine mehr gibt oder weil die Grundstücksgrenze unklar ist? Näheres dazu erfahren Sie hier.

Informationen zur Dienstleistung

Teilung:

Teilungsvermessungen sind erforderlich, wenn ein Teil eines Grundstücks zum Beispiel verkauft werden soll. Die Vermessungen sind notwendig zur Vorbereitung grundbuchrechtlicher Maßnahmen, wie zum Beispiel der Teilung oder Belastung eines Grundstücks. Es entstehen in der Regel neue Eigentumsgrenzen. Dieses setzt voraus, dass die Größe und die Lage des abzuschreibenden beziehungsweise des zu belastenden Grundstücksteils im Liegenschaftskataster ersichtlich sind und dieser Teil dort unter einer besonderen Nummer, der Flurstücksnummer verzeichnet ist.

Zu jeder Teilungsvermessung gehört eine Grenzniederschrift. Hierzu werden die Eigentümer der durch die Vermessung betroffenen Grundstücke geladen. Die neuen und bestehenden Grundstücksgrenzen werden angezeigt und die Eigentümer erkennen diese dann rechtsverbindlich durch Ihre Unterschrift an. Grundstücksgrenzen werden durch Grenzzeichen in der Örtlichkeit kenntlich gemacht. Das bekannteste Grenzzeichen ist wohl der Grenzstein (der entgegen dem Namen mittlerweile auch aus Kunststoff sein kann). Aber auch Rohre, Meißelzeichen, Bolzen oder ähnliches können eine Grenze rechtswirksam kennzeichnen.

Nachdem die Vermessungsergebnisse in das Liegenschaftskataster übernommen wurden, erhalten Sie die Auflassungsschriften, mit denen der Notar eine Eigentumsumschreibung im Grundbuch veranlassen kann.

Sonderung:

Die Sonderung nach dem Katasternachweis ist eine besondere Form der Teilung. Sie dient der Zerlegung von Flurstücken ohne Grenzuntersuchung und Vermessung. Sie kann in besonderen Fällen eine Teilungsvermessung ersetzen.

Grenzvermessung:

Im Rahmen einer Grenzvermessung werden die Grenzen Ihres Grundstücks mit Hilfe der Unterlagen des Liegenschaftskatasters überprüft und wiederhergestellt. Fehlerhafte Abmarkungen (zum Beispiel Grenzsteine) der Grundstücksgrenzen werden korrigiert und fehlende Grenzzeichen ersetzt. Das Ergebnis der Grenzvermessung wird den betroffenen Grundstückseigentümern vor Ort angezeigt, mit der Aufnahme einer Grenzniederschrift beurkundet und in das Liegenschaftskataster übernommen.

Amtliche Grenzanzeige:

Durch die amtliche Grenzanzeige werden die Grundstücksgrenzen auf der Grundlage des Katasternachweises in die Örtlichkeit übertragen und dem Antragsteller vor Ort angezeigt. Dies kann zum Beispiel für ein geplantes Bauvorhaben erforderlich sein, wenn eine grenznahe Mauer oder ein Zaun errichtet werden soll oder bei Grenzstreitigkeiten. Fehlende Grenzzeichen werden bei einer Grenzanzeige nicht ersetzt.

Rechtliche Grundlagen

Unterlagen

Angaben zum Grundstück:

  • Lagebezeichnung (Straße, Hausnummer),
  • Katasterbezeichnung (Gemarkung, Flur und Flurstück) oder
  • Grundbuchbezeichnung (Grundbuchbezirk und Blattnummer)

Antragsberechtigte:

  • Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bzw. ihnen gleichstehende Berechtigte oder Bevollmächtigte

Umfang und Zweck der Grundstücksvermessung müssen aus der Antragstellung oder Auftragsbestätigung ersichtlich sein. Bei der Durchführung von Teilungsvermessungen sind behördliche Genehmigungen zu beachten.

Formen der Antragstellung

  • Persönlich beim Fachbereich 62 - Vermessung, Kataster und Liegenschaften, Abteilung 620 Vermessungen, Friedrichstraße 25 in 47798 Krefeld.
  • Per E-Mail an die E-Mail-Adresse vermessungen@krefeld.de oder per Online-Formular.

Gebühren

Die Gebühr für amtliche Vermessungen von Grenzen wird nach der Kostenordnung für das amtliche Vermessungswesen und die amtliche Grundstückswertermittlung in Nordrhein-Westfalen (Vermessungs- und Wertermittlungskostenordnung - VermWertKostO NRW) und deren Kostentarif (Anlage 1 - VermWertKostT) erhoben.

Bearbeitungszeit

Die Bearbeitung einer Grundstücksvermessung erfolgt zeitnah. Die Dauer hängt von der jeweiligen Auftragsart ab und kann bei einer Teilung bis zu mehreren Monaten dauern.

Hinweise

Bei der Gebührenermittlung einer Grundstücksvermessung insbesondere bei der Teilungsvermessung werden verschieden Faktoren berücksichtigt. Hierbei fallen zusätzliche Gebühren zur Übernahme ins Liegenschaftskataster an.

Für eine ausführliche Beratung von Grenzangelegenheiten an Grundstücken stehen wir Ihnen zur Verfügung.


Leikanummer

99123009000000, 99123009058000

Kontakt

Wichtig: Beachten Sie bitte die aktuellen Coronahinweise!

Vermessungen

Telefon: 0 21 51 / 86-3810

E-Mail: vermessungen@krefeld.de

Zimmer 005

Anschrift

Vermessung, Kataster und Liegenschaften

Friedrichstraße 25

47798 Krefeld

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