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Einbürgerung - Warum?

Informationen über die Vorteile einer Einbürgerung in den deutschen Staatsverband

Ein wesentliches Merkmal der Demokratie ist es, dass sich möglichst alle in einem Land lebenden Menschen am Willensbildungs- und Entscheidungsprozess beteiligen. Deshalb ist es gesellschaftspolitisch wichtig, dass eine möglichst hohe Deckung zwischen der Wohn- und der Wahlbevölkerung im Land besteht. Die deutsche Staatsangehörigkeit bedeutet die rechtliche Zugehörigkeit natürlicher Personen zum deutschen Staat. Deutsche Staatsangehörige haben Rechte und Pflichten, die für Ausländerinnen und Ausländer nicht oder nur eingeschränkt bestehen. Der deutsche Pass gibt Ausländerinnen und Ausländern - insbesondere denjenigen, die nicht aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union kommen - mehr Sicherheit und einige neue Rechte.

Diese sind vor allem:

  • das aktive und passive Wahlrecht bei Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europaparlamentswahlen,
  • die freie Wahl des Aufenthalts, des Wohnsitzes und des Arbeitsplatzes in Deutschland sowie in allen Ländern der Europäischen Union,
  • die Zulassung zu jedem Beruf in Deutschland einschließlich des freien Zugangs zum öffentlichen Dienst und die Möglichkeit, verbeamtet werden zu können,
  • die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit und das Recht zur Gründung von politischen Parteien, sowie
  • die Reisefreiheit ohne Visum in viele Länder innerhalb und außerhalb Europas und den gleichzeitigen Schutz im Ausland durch deutsche Auslandsvertretungen (Konsulate oder Botschaften).

Die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft ist nicht bloß ein formaler und bürokratischer Akt, sondern der Ausdruck der Verbundenheit und Identifikation mit diesem Land. Die Eingebürgerten bekennen sich damit zu Deutschland, seinen Menschen, seiner Geschichte und Kultur, seinen Werten und Normen.
Selbstverständlich bedeutet der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit nicht den Verlust der bisherigen kulturellen Identität.

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