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Denkmalliste der Stadt Krefeld

Titelbild der Krefelder DenkmallisteDenkmalschutz ist ein die allgemeinen baulichen Entwicklungen begleitender Prozess. Denkmalschutz umfasst Bau - und Bodendenkmäler, Denkmalbereiche und bewegliche Denkmäler. Dabei entwickelt der Denkmalschutz auch einen Umgebungsschutz im Umkreis eingetragener Denkmäler.

In den mit einer Satzung geschützten Denkmalbereichen (Linn, Uerdingen, Am Steinacker) sind innerhalb des definierten Geltungsbereichs alle baulichen Veränderungen (Gebäude, Einfriedungen, private Abstandsflächen, Fassadenfarben etc.) nach § 9 DSchG NW erlaubnispflichtig, unabhängig davon ob das jeweils einzelne Gebäude als Denkmal in die Denkmalliste eingetragen ist oder nicht. Bei Gebäuden, die keine Denkmäler nach § 2 DSchG NW sind, wird der Schwerpunkt der Einflussnahme auf dem vom öffentlichen Raum sichtbaren Erscheinungsbild liegen. Entsprechende Anträge sind formlos an die Untere Denkmalbehörde der Stadt Krefeld zu richten.

Daher kann auch eine Denkmalliste nie abschließend und vollständig Auskunft über schutzwürdige Situationen geben - sie wird außerdem kontinuierlich fortgeschrieben. Bei aktuellen Fragen zum Denkmalwert eines Objektes, zu beabsichtigten Veränderungen von Denkmälern oder zu Maßnahmen im Umfeld von Denkmälern wenden Sie sich bitte direkt an die Untere Denkmalbehörde der Stadt Krefeld.

Die Denkmalliste der Stadt Krefeld umfasst beinahe 1000 eingetragene Denkmäler. Dabei handelt es sich nicht nur um Baudenkmäler und Denkmalbereiche, sondern zum Beispiel auch um Parkanlagen und Friedhöfe sowie bewegliche Denkmäler.

 

Das Mutterhäuschen des Architekten Buschhüter an der Moerser LandstraßeEinen Vorschlag zur Eintragung in die Denkmalliste kann jeder machen. Nach Prüfung der Unteren Denkmalbehörde und dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege wird die Eintragung von der zuständigen Bezirksvertretung beschlossen. Bei Denkmälern von gesamtstädtischer Bedeutung erfolgt der Beschluss im Kultur- und Denkmalausschuss.

 

 

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