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Ralf Weyers
Sachgebietsleitung

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Vaterschaftsanerkennung

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Beschreibung

Die Vaterschaft eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind wird rechtswirksam, indem der Vater die Vaterschaft anerkennt und die Mutter der Anerkennung zustimmt oder das Familiengericht die Vaterschaft feststellt. Nur mit einer verbindlich geklärten Vaterschaft sind auch wichtige rechtliche Wirkungen verbunden. Unterhaltsansprüche für Mutter oder Kind sowie beispielsweise Erb-, Renten- oder Krankenversicherungsansprüche des Kindes sind hiervon abhängig.

Sollte eine Mutter erwägen, die Vaterschaft Ihres Kindes nicht "offiziell" feststellen zu lassen, hat Sie hierfür sicherlich verständliche Gründe. Doch bei allen Überlegungen gilt es, auch die Bedeutung der Vaterschaftsfeststellung für das Kind zu berücksichtigen. Die eigenen Interessen und die Interessen des Kindes sollten sorgsam abgewogen werden, denn das Kind hat ein Grundrecht auf Kenntnis seiner eigenen Abstammung.

Die Anerkennungserklärung durch den Vater kann nur freiwillig erfolgen und muß in besonderer Form beurkundet werden. Von dieser Urkunde erhalten auch Mutter und Kind eine beglaubigte Abschrift als Nachweis.

Zur wirksamen Vaterschaftsanerkennung ist die Zustimmung der Mutter erforderlich, die ebenfalls beurkundet werden muß. Gegen den Willen der Mutter könnte ein Mann zwar die Vaterschaft eines Kindes anerkennen, diese Erklärung bliebe aber ohne jede rechtliche Wirkung.

Die Anerkennung des Vaters und die Zustimmung der Mutter können zusammen oder auch einzeln beurkundet werden. Die Urkunden können bereits vor der Geburt des Kindes erstellt werden.

In besonderen Fällen, beispielsweise, wenn die Mutter noch minderjährig ist, ist zusätzlich die Zustimmung des Kindes erforderlich. Sie erfolgt durch den Vormund.

Wenn der Vater die Vaterschaft nicht freiwillig anerkennen will, so kann diese nur gerichtlich festgestellt werden. Klageberechtigt sind das Kind und dessen Mutter. Das Kind kann, wenn eine Beistandschaft besteht, durch das Jugendamt vertreten werden. Die Entscheidung trifft das Familiengericht. Die gerichtliche Klärung der Vaterschaft dauert längere Zeit, da vom Gericht ein Sachverständigengutachten eingeholt wird.

Weitergehende Fragen beantworten gerne, orientiert am Nachnamen des Kindes:

 
Name des KindesSachbearbeiterTelefonRathaus, Zimmer
A - BrtHerr Bergmann0 21 51 / 86 32 41A329
Bru - FkFrau Bonn0 21 51 / 86 32 28A343
Fl - HemHerr Kern0 21 51 / 86 33 43A335
Hen - KmHerr Horn0 21 51 / 86 32 49A337
Kn - Ln, Tf - ThFrau Braun0 21 51 / 86 32 44A333
Lo - Ph, Tp - TzHerr Hensen0 21 51 / 86 32 43A341
Pi - SiHerr Thiele0 21 51 / 86 32 48A323
Scha - SchtFrau Bist0 21 51 / 86 32 47A325
Sk - Sz, Ta - TeFrau Droste-Cüppers0 21 51 / 86 32 45A325
Schu - Schz, Ti - To, U - ZFrau Schrölkamp0 21 51 / 86 32 46A339

 

Sie finden uns im Rathaus, Von-der-Leyen-Platz 1, 47798 Krefeld.


Bitte beachten Sie die abweichenden Sprechzeiten des Bereiches Beistandschaften:
Montags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
Mittwochs und Freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr,
Donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Gebühren

Die Beurkundungen zur Feststellung der Vaterschaft im Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung sind kostenfrei.

Hinweise

Für die Beurkundung ist die persönliche Vorsprache der Person notwendig.

Bitte bringen Sie dabei einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit.

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