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Horst Breuer
Telefon: 0 21 51 / 86-4343
Zimmer: 407


Fachbereich Ordnung (Hauptbahnhof)
Am Hauptbahnhof 5
47798 Krefeld

Inhalt

Hunde bestimmter Rassen

Überspringen: Tabelle mit Veranstaltungsdetails

Beschreibung

Hunde bestimmter Rassen sind Hunde folgender Rassen:

  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Mastiff
  • Mastino Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Fila Brasileiro
  • Dogo Argentino
  • Rottweiler
  • Tosa Inu

sowie deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden.

Was muss zur Haltung von Hunden bestimmter Rassen beachtet werden?

Erlaubnispflicht:

Die Erlaubnis ist beim Fachbereich Ordnung zu beantragen. Außerdem ist der Halter verpflichtet den Umzug, die Abgabe und den Tod des Hundes mitzuteilen.

Weitere Voraussetzungen:

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Nachweis der Sachkunde und Zuverlässigkeit
  • Halter muss in der Lage sein, den Hund sicher an der Leine zu halten und zu führen
  • ausbruchsichere und verhaltensgerechte Unterbringung
  • Abschluss einer besonderen Haftpflichtversicherung
  • Fälschungssichere Kennzeichnung durch Mikrochip

Zudem besteht Anmeldepflicht bei

Zentraler Finanzservice und Liegenschaften
Abteilung Steuern und Abgaben
Konrad-Adenauer-Platz 17
47803 Krefeld.

Weitere Informationen zum Thema Hundesteuer erhalten Sie hier.

Sachkundenachweis:

Die Sachkunde ist durch Vorlage einer Sachkundebescheinigung des amtlichen Tierarztes oder eines anerkannten Sachverständigen bzw. einer anerkannten sachverständigen Stelle nachzuweisen.

Die Sachkunde ist auch von jeder benannten Aufsichtsperson, die den Hund neben dem Hundehalter führt, beizubringen.

Als sachkundig gelten

  • Tierärztinnen und Tierärzte sowie Inhaber einer Berufserlaubnis nach § 11 Bundestierärzteverordnung
  • Jagdscheininhaber oder Personen mit erfolgreicher Jägerprüfung
  • Personen, die eine Erlaubnis zur Zucht oder Haltung oder zum Handel mit Hunden besitzen (§ 11 Abs. 1 Nr. 3 Tierschutzgesetz)
  • Polizeihundeführerinnen und Polizeihundeführer
  • Personen, die berechtigt sind, Sachkundebescheinigungen zu erteilen
Zuverlässigkeitsprüfung:

Es muss ein beim Bürgerbüro zu beantragenden Führungszeugnisses eingereicht werden. Ein Führungszeugnis ist auch von jeder zu benennenden Aufsichtperson, die den Hund neben dem Hundehalter führt, beizubringen.

Keine Zuverlässigkeit liegt zum Beispiel vor bei

  • Verurteilung wegen vorsätzlichem Angriff auf Leben oder Gesundheit
  • gemeingefährlicher Straftat
  • Straftat gegen Eigentum oder Vermögen
  • Trunkenheit oder Rauschmittelsucht

Unzuverlässigkeit kann sich auch aus anderen Sachverhalten oder Delikten ergeben.

Haftpflichtversicherung:

Eine bestehende Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 500 000 Euro für Personenschäden und 250 000 Euro für sonstige Schäden ist durch Vorlage der Versicherungspolice nachzuweisen.

Mikrochip:

Die fälschungssichere Kennzeichnung des Hundes mit einer elektronischen Marke (Mikrochip) ist nachzuweisen.

Leinenzwang:

Leinenzwang besteht

  • in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr
  • in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Parkanlagen, Gartenanlagen und Grünanlagen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufflächen
  • bei öffentlichen Versammlungen, Umzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menscheansammlungen
  • bei öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten
  • in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern
  • ausserhalb befriedeten Besitztums innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen
  • alle übrigen Bereiche ausserhalb des befriedeten Besitztums

Für die zuletzt genannten Bereiche ist eine Befreiung vom Leinenzwang nach erfolgreicher Verhaltensprüfung bei der für den Tierschutz zuständigen Behörde oder bei durchgeführter Verhaltensprüfung bei einem anerkannten Sachverständigen oder einer anerkannten sachverständigen Stelle möglich.

Maulkorbzwang:

Ein Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung ab Vollendung des sechsten Lebensmonats des Hundes ist vorgeschrieben.

Eine Befreiung vom Maulkorbzwang ist nach erfolgreicher Verhaltensprüfung bei der für den Tierschutz zuständigen Behörde oder bei durchgeführter Verhaltensprüfung bei einem anerkannten Sachverständigen oder einer anerkannten sachverständigen Stelle möglich.

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Weitere Auskünfte im Fachbereich Ordnung erteilt

Herr Breuer
Telefon: 0 21 51 / 86 43 43
Am Hauptbahnhof 5, Raum 407
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