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Reduzierung von Barrieren und Moderniesierung im Wohnungsbestand

Viele Wohnungen und Häuser sind für ältere oder behinderte Menschen ungeeignet, da sie nicht barrierefrei sind.

Förderziel:

Die Förderung soll für alle Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Wohnqualitäten schaffen, die ein Wohnen mit Komfort in allen Lebenslagen und in jedem Alter ermöglichen. Dazu gehören barrierearme Standards sowie Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch sowohl im Eigenheim, Eigentumswohnungen als auch in Mietwohnungen.

Zum Beispiel:

  • Barrierefreie Umgestaltung des Bades, barrierefreie Umgestaltung der Küche
  • Einbau verbreiterter Türen, Abbau von Schwellen
  • Einbau von Rampe, Hebeanlage oder Treppenlift
  • Grundrissänderungen zur Schaffung von barrierearmen Wohnflächen (auch Anbau einzelner Räume)
  • Barrierefreier Umbau eines vorhandenen oder Anbau eines neuen barrierefreien Balkons oder Terrasse
  • Bau eines neuen Erschließungssystems zur barrierefreien Erreichbarkeit der Wohnungen ( zum Beispiel Aufzugsturm, Laubengänge, Erschließungsstege)
  • Erstmaliger Einbau/Anbau eines Aufzuges
  • Herstellung der Barrierefreiheit auf Wegen , Freiflächen und Stellplätzen
  • Nachrüstung mit elektrischen Türöffnern, Ausstattung mit auditiven, visuellen und taktilen Orientierungshilfen
  • Einbau von Sicherheitstechnik zum Schutz gegen Einbruch und zur Verbesserung der Sicherheit am und im Gebäude
Voraussetzungen:
  • Eigenleistung mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten bei Mietwohnungen, bei selbst genutztem Wohneigentum mindestens 15 Prozent und die Tragbarkeit der Belastung muss gewährleistet sein

Das Förderprogramm ist einkommensunabhängig.