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Flächennutzungsplan beschlossen

Entwurf zum Flächennutzungsplan, Stand erste Lesung
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Am 20. November 2014 sind 71 Aktenordner zur Bezirksregierung nach Düsseldorf gebracht worden. Dort hat man jetzt maximal sechs Monate Zeit (drei Monate sowie drei Monate Verlängerungsfrist) die eingereichten Unterlagen zu prüfen und zu genehmigen.

Die Erteilung der Genehmigung ist dann noch ortsüblich - in Krefeld im Amtsblatt - bekannt zu machen. Mit der Bekannmachung, die voraussichtlich Mitte 2015 erfolgen wird, ist der neue Flächennutzungsplan wirksam und löst den bisherigen Flächennutzungsplan ab.

Das bisherige Verfahren

Nachdem der Rat der Stadt Krefeld am 31. Oktober 2012 den Beschluss zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sowie zur zweiten Änderung des Zentrenkonzeptes und der öffentlichen Auslegung des Planentwurfes gefasst hatte, wurde der Entwurf zum Flächennutzungsplan in der Zeit vom 3. Dezember 2012 bis zum 1. März 2013 öffentlich ausgelegt.

Da die derzeit laufende Fortschreibung des Regionalplans noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, musste die sogenannte landesplanerische Abstimmung auf der Grundlage des derzeit noch gültigen Regionalplans aus dem Jahre 1999 erfolgen. In ihm sind das Gewerbegebiet an der A 44 und ein Wohngebiet westlich des Elfrather Friedhofs jedoch nicht enthalten. Aus diesem Grunde wurden diese beiden Baugebiete aus dem Entwurf des Flächennutzungsplans wieder herausgenommen. Diese Herausnahme berührte die Grundzüge der Planung. Damit wurde eine erneute Offenlage des Flächennutzungsplan-Entwurfs erforderlich, die der Rat in seiner Sitzung am 10. Oktober 2013 beschloss.

Die erneute Offenlage wurde vom 4. November 2013 bis zum 4. Dezember 2013 durchgeführt. Danach stellte die Verwaltung die bei der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und den beiden Offenlagen eingegangenen Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Behörden zusammen bzw. bereitete sie in Form von Tabellen auf. Die Stellungnahmen wurden mit einem Abwägungstext und einem Beschlussvorschlag der Verwaltung versehen.

Nach Vorberatung von Stellungnahmen und Begründung in den Bezirksvertretungen und im Ausschuss für Stadtplanung und Stadtsanierung, fasste der Rat der Stadt Krefeld am 8. April 2014 den abschließenden Beschluss.