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Türkische und persische Seiden
Aktuelles
Das Deutsche Textilmuseum besitzt einige außerordentlich prunkvolle osmanische Seidengewebe und Samte.
Diese sind meist rotgrundig mit Musterschüssen aus Gold- oder Silberfäden, die in großen Rapporten Spitzovalmuster, Halbmonde, Nelken, Tulpen oder andere Blüten in versetzten Reihen aufweisen. Aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert befinden sich eine Anzahl phantastischer persischer Seiden im Museum, die, obwohl zumeist leider nur fragmentarisch erhalten, den ungeheuren Textilluxus der Perser zur Zeit der Safawiden erahnen lassen. Neben wunderschönen Blütensträußchen auf mit Goldfäden überzogenem Grund, sind hier vor allem Stoffe mit figürlichem Dekor zu nennen, die teilweise bekannte Erzählungen der persischen Literatur illustrieren.

