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Italienische Seiden

Schon im 13. Jahrhundert hatten sich in Italien zwei bedeutende Seidenzentren entwickelt, Venedig und Lucca. Die Ausrichtung der bedeutenden Handelshäfen nach Byzanz einerseits und nach Spanien andererseits, spiegelt dabei die jeweiligen technischen Einflüsse und Mustervorlieben des östlichen, bzw. westlichen Mittelmeerraumes in den jeweiligen italienischen Seiden wider.

Das Deutsche Textilmuseum besitzt eine kleine aber hoch interessante Sammlung der frühen italienischen Seidengewebe seit dem 13. Jahrhundert. Vor allem die bewegten Tiermuster des 14. Jahrhunderts und die wundervollen Granatapfelsamte des 15. Jahrhunderts sind bemerkenswert. Sie dienten der Krefelder Seidenindustrie vom Ende des 19. Jahrhunderts als Vorbilder.

 

Samt, Venedig, 16. Jahrhundert