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Eine ganze Reihe von Initiativen und Arbeitsgruppen hat sich in Krefeld zum Ziel gesetzt, unsere Stadt familienfreundlicher zu machen und ein positives Klima für Familien zu schaffen. Die schon seit Jahren erfolgreiche Aktion "Krefelder Fairkehr" hat dazu beigetragen, die Verkehrssicherheit für Kinder auf unseren Straßen deutlich zu erhöhen. So konnten im Laufe von rund 10 Jahren die Unfälle mit Kindern um mehr als 30 % reduziert werden.

Im Rahmen des "Bündnis für Familie" initiieren rund 100 Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen familienorientierte Projekte und Aktionen. Der Jugendbeirat beteiligt junge Menschen an politischen Beratungsprozessen und ermöglicht ihnen, sich mit jugendrelevanten Angelegenheiten der Gemeinde zu befassen.

Kind auf der Rutsche

 

InfosymbolIm Rahmen des Arbeitskreises „Fairkehr" hat das Kinder- und Familienbüro bislang fünf Kinderstadtpläne herausgegeben. Die ersten drei Pläne bilden die Innenstadt, der vierte Plan das Bismarckviertel, wo es eine Unfallhäufung gab, ab. Im Sommer 2009 wurde der neuste Kinderstadtplan, diesmal für den Bereich Lehmheide herausgebracht. Die Kinderstadtpläne werden durch die Grundschulen ausgegeben bzw. in den Unterricht integriert. Sie bilden einen für Kinder überschau-baren Stadtausschnitt ab, so dass es leicht ist, einen Überblick über die Grundschule und ihr Umfeld zu bekommen und sich im Quartier zurechtzufinden. Zudem können Kinder zusammen mit ihren Lehrern und mit den Eltern sichere Wege durch ihr Umfeld auswählen. Die Kinderstadtpläne liegen im Foyer des Rathauses und im Stadthaus aus.

Ein Rechtsstreit ist für sich schon eine unangenehme Sache. Was aber tun, wenn das Geld für einen juristischen Beistand oder für die Kosten des Prozesses fehlt? In einem solchen Fall gibt es Hilfe in Form von Prozesskosten- oder Beratungshilfe. Das Bundesministerium der Justiz hat eine Broschüre mit dem Titel „Guter Rat ist nicht teuer", die über das Beratungshilfegesetz und das Gesetz über die Prozesskostenhilfe informiert, herausgebracht. Weitere Informationen: www.bmj.de/publikationen