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Aufenthalt von ausländischen Studierenden aus Staaten außerhalb der Europäischen Union und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft

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DienstleistungAufenthalt von ausländischen Studierenden aus Staaten außerhalb der Europäischen Union und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
KurzbeschreibungAufenthalt von ausländischen Studierenden aus Staaten außerhalb der Europäischen Union und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
Beschreibung

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Einreise mit Visum

Grundsätzliche Maßgaben zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Studium

Geltungsdauer der Aufenthaltserlaubnis

Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis

Gebühren für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Zulässige Studienhöchstdauer

Ausübung einer Beschäftigung während des Studiums

Wechsel des Aufenthaltszwecks oder des Studienortes während des Studiums

Arbeitsplatzsuche und Erwerbstätigkeit nach Abschluss des Studiums

Terminvereinbarung mit der Ausländerbehörde Krefeld


Einreise mit Visum

Ausländische Staatsbürger bedürfen für die Einreise in das Bundesgebiet eines nationalen Visums. Dies ist bei der für den Heimatort zuständigen deutschen Auslandsvertretung zu beantragen. Im Rahmen des Antragsverfahrens werden bereits die für die spätere Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis notwendigen Voraussetzungen geprüft. Nähere Informationen hierzu und die notwendigen Adressdaten sind über das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland erhältlich. Während der Gültigkeitsdauer des Visums muss auch die Einreise erfolgen.

Von der Visumspflicht befreit sind Staatsangehörige von Andorra, Australien, Brasilien, Honduras, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea (Südkorea), Monaco, Neuseeland, San Marino und der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Grundsätzliche Maßgaben zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Studium

Nach der Einreise ist für den weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet bei der örtlichen Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen.

Die Ausländerbehörde Krefeld ist als Abteilung dem Fachbereich Ordnung der Stadt Krefeld angegliedert und untergebracht im Verwaltungsgebäude

Am Hauptbahnhof 5
47798 Krefeld

Gemäß § 16 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) kann eine Aufenthaltserlaubnis für folgende Aufenthaltszwecke erteilt werden:

  • Studienbewerbung
  • studienvorbereitende Maßnahmen
  • Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder einer vergleichbaren Ausbildungseinrichtung

Der Aufenthaltszweck Studium umfasst sämtliche notwendigen Ausbildungsphasen.
Abhängig vom Einzelfall gehören dazu:

  • der Besuch von Sprachkursen, insbesondere zur Studienvorbereitung
  • der Besuch von Studienkollegs oder anderer staatlich geförderter studienvorbereitender Maßnahmen
  • von der Hochschule empfohlene Vorbereitungspraktika
  • ein grundständiges Studium bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss an einer deutschen Hochschule einschließlich aller studienbegleitender Praktika, Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • nach einem Studium ein Aufbau-, Zusatz- oder Ergänzungsstudium
  • die Promotion
  • abschließende praktische Tätigkeiten, soweit sie zum vorgeschriebenen Ausbildungsgang gehören oder der Erreichung des Ausbildungszieles dienen

Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis sind die nachfolgenden Unterlagen vorzulegen:

  • ein gültiger Pass
  • ein aktuelles biometrisches Passfoto
  • ein Antrag auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis (das Antragsformular wird durch die Ausländerbehörde Krefeld bei Vorsprache ausgehändigt, es wird auf Wunsch aber auch vorab zugeschickt)
  • ein Finanzierungsnachweis

Der Nachweis der gesicherten Finanzierung ist erbracht, wenn zur Sicherung des Lebensunterhalts monatlich Mittel in Höhe des BAföG-Förderungshöchstsatzes von zurzeit 643,00 Euro zur Verfügung stehen. Die Finanzierung ist immer mindestens für ein Jahr nachzuweisen. Der Finanzierungsnachweis kann durch folgende Unterlagen erbracht werden:

  • Nachweis der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern
  • Verpflichtungserklärung gemäß § 68 AufenthG
  • Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Sperrkonto bei einem Bank institut im Bundesgebiet in Höhe der Lebensunterhaltskosten für ein Jahr von dem monatlich nur ein Zwölftel des eingezahlten Betrages ausgezahlt werden darf. Das Sperrkonto ist hierbei auf den Namen des Studenten einzurichten und der Sperrvermerk zugunsten der Gebietskörperschaft, der die zuständige Ausländerbehörde zuzurechnen ist, einzutragen
  • Hinterlegung einer jährlich zu erneuernden Bankbürgschaft eines Geldinstituts in Deutschland oder einem Geldinstitut, dem die Vornahme von Bankgeschäften im Bundesgebiet gestattet ist
  • Stipendienbescheinigung
  • Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz (dabei wird ein Krankenversicherungsschutz als ausreichend gewertet, wenn er Leistungen im Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung beinhaltet)
  • Nachweis über ausreichenden Wohnraum
  • ggf. Nachweis über die Teilnahme an studienvorbereitenden Maßnahmen
  • Zulassungsbescheinigung oder Immatrikulationsbescheinigung der Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungsstätte
  • bei Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, die Zustimmungserklärung der Personensorgeberechtigten

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Geltungsdauer der Aufenthaltserlaubnis

Die Geltungsdauer richtet sich regelmäßig nach dem jeweiligen Zweck des Aufenthaltes. So beträgt sie

  • bei Studienbewerbern höchstens neun Monate. Hierbei wird die Gültigkeit eines ggf. zur Einreise erteilten Visums eingerechnet
  • bei Teilnahme an studienvorbereitenden Maßnahmen bis zu zwei Jahre
  • zum Zwecke des Studiums bei der Ersterteilung mindestens ein Jahr; die Verlängerung erfolgt grundsätzlich um zwei Jahre soweit der Lebensunterhalt sichergestellt ist und ein ordnungsgemäßes Studium vorliegt

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Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis

Für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis sind vorzulegen:

  • ein gültiger Pass,
  • die Immatrikulationsbescheinigung
  • der Nachweis über die Sicherstellung des Lebensunterhaltes
  • nach der Hälfte der durchschnittlichen Studienzeit der Nachweis über die während des Studiums erbrachten Leistungen (Notenspiegel) sowie eine Bescheinigung der Hochschule über den Zeitpunkt des voraussichtlichen Studienabschlusses
  • bis zu 110,00 Euro für die anfallenden Gebühren

Gebühren für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Die Gebührenhöhe gemäß § 45 Aufenthaltsverordnung (AufenthV) beträgt für

  • die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis mit einer Geltungsdauer von bis zu einem Jahr: 100,00 Euro
  • die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis mit einer Geltungsdauer von mehr als einem Jahr: 110,00 Euro
  • für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis mit einer Gültigkeit bis zu drei Monaten: 65,00 Euro
  • für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis mit einer Gültigkeit von mehr als drei Monaten 80,00 Euro
  • die durch einen Wechsel des Aufenthaltszwecks veranlasste Änderung der Aufenthaltserlaubnis einschließlich Verlängerung 90,00 Euro

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Zulässige Studienhöchstdauer

Die Ausländerbehörde hat bei jeder Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis festzustellen, ob nach den bisherigen Leistungen als auch der bisherigen Studiendauer erwartet werden kann, dass das Ausbildungsziel erreicht werden kann. Hierbei darf die durchschnittliche Studienhöchstdauer zuzüglich einer Zeitspanne von drei Semestern regelmäßig nicht überschritten werden.

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Ausübung einer Beschäftigung während des Studiums

Mit Beginn eines grundständigen Studiums ist die Erwerbstätigkeit im Umfang von 90 Arbeitstagen oder 180 halben Arbeitstagen pro Jahr erlaubt. Daneben ist die Ausübung von studentischen Nebentätigkeiten ohne zeitliche Begrenzung möglich. Die Tätigkeiten dürfen jedoch den Zweck „Studium" nicht gefährden.

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Wechsel des Aufenthaltszwecks oder des Studienortes während des Studiums

Während des Studiums soll in der Regel keine Aufenthaltserlaubnis für einen anderen Aufenthaltszweck erteilt oder verlängert werden. Der Zweck des Aufenthaltes ist grundsätzlich durch die gewählte Fachrichtung des Studiums bestimmt. Bei Änderung der Fachrichtung während des Studiums liegt grundsätzlich ein Wechsel des Aufenthaltszwecks vor. Für die ersten 18 Monate nach Beginn des Studiums wird der Aufenthaltszweck durch einen Wechsel des Studienfachs jedoch nicht berührt. Bei einem späteren Wechsel wird zunächst auf das geltende Hochschulrecht abgestellt.

Der Wechsel des Studienortes hat nur Auswirkung auf den Fortbestand der Aufenthaltserlaubnis, wenn hiermit - wie bereits vorstehend erläutert - ein Wechsel des Aufenthaltszweckes verbunden ist.

Es wird empfohlen, sich vor einem beabsichtigten Wechsel des Studienortes mit der örtlichen Ausländerbehörde hierüber zu verständigen. Hierdurch können eventuelle Probleme im Vorfeld angesprochen werden.

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Arbeitsplatzsuche und Erwerbstätigkeit nach Abschluss des Studiums

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums kann die Aufenthaltserlaubnis zur Suche eines dem Studienabschluss nach angemessenen Arbeitsplatzes bis zu einem Jahr verlängert werden. Dabei müssen die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen für eine Aufenthaltserlaubnis, insbesondere die Sicherung des Lebensunterhaltes und des Krankenversicherungsschutzes vorliegen. Ob die gewünschte Beschäftigung einem Zustimmungsvorbehalt der Bundesagentur für Arbeit unterliegt, wird im Einzelfall geprüft.

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Terminvereinbarung mit der Ausländerbehörde in Krefeld

Zentrale Rufnummer

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, ist ein Vorsprachetermin für die nachstehenden Sprechzeiten unter der zentralen Rufnummer 02151/862333 oder 02151/862343 zu vereinbaren.

Weitere Möglichkeiten eine Terminvergabe zu erfragen
  • per Mail an die Adresse auslaenderamt@krefeld.de
  • per Fax unter der Nummer 0 21 51 / 86-23 26
  • per Brief unter der Anschrift
    Stadtverwaltung Krefeld
    Fachbereich Ordnung
    Abt. Aufenthaltsrecht
    47792 Krefeld
Sprechzeiten

Montags und dienstags: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
donnerstags: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
freitags: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

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Angebotene Dienstleistungen des Fachbereiches oder Institutes

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