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2012-07-26: Sanierung und Neubau für 7,3 Millionen Euro

Der Abriss des alten Verwaltungsgebäudes der Albert-Schweitzer-Realschule hat begonnen und wird bis Anfang August dauern. Danach geht es mit dem Neubau weiter. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Der Abriss des alten Verwaltungsgebäudes der Albert-
Schweitzer-Realschule hat begonnen und wird bis Anfang
August dauern. Danach geht es mit dem Neubau weiter.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Mit einem Gesamtumfang von rund 7,3 Millionen Euro wird die Albert-Schweitzer-Realschule in Krefeld energetisch saniert und ist damit derzeit die größte Schulbaustelle in der Seidenstadt. Dies erläuterte der Leiter des Fachbereichs Zentrales Gebäudemanagement, Klaus Schavan. Die bestehenden Gebäudeteile, der Fachklassentrakt (Osttrakt) und der Normalklassentrakt (Westtrakt) werden im ersten Teil der Sanierung energetisch ertüchtigt. Sie erhalten dazu eine hoch gedämmte Fassade mit Sonnenschutzvorrichtungen, dreifach verglaste Fenster, eine Lüftungsanlage zur kontrollierten Lüftung, sowie Elektro- und Steuerungstechnik. „Damit erreichen wir beinahe schon Passivhausniveau", betont Architekt Marius Scheffer von der mit dem Projekt beauftragten Schürmann Spannel AG. Insgesamt wird die Sanierung der beiden Altbauten 3,35 Millionen Euro kosten.

Die Normalklassen im Westtrakt werden noch in den Sommerferien fertig gestellt und zum neuen Schuljahresbeginn bezogen. Der Eingang zum Schulgebäude wird dann von der Rückseite des Westtraktes geöffnet, so dass der Baustellenbereich von den Schülern und Lehrern nicht passiert werden muss. Mit der energetischen Sanierung der Fachklassen (Osttrakt) wird ebenfalls schon in den laufenden Sommerferien begonnen. Die Fertigstellung ist zum Ende der Herbstferien, geplant. Die Verwaltung der Albert-Schweitzer-Schule ist in verfügbare Räumlichkeiten der angrenzenden Dependance der Buchenschule an der Lewerentzstraße umgezogen. Der bestehende Verwaltungstrakt wird jetzt abgerissen, um für den vorgesehenen Neubau Platz zu schaffen. Die Abbrucharbeiten sollen Anfang August beendet sein, dann startet der Neubau.

„Wir versuchen, soviel Bauarbeiten wie möglich in den Schulferien zu erledigen", betont Schavan. „Die Lärm- und Staubbelästigung durch eine solche Baustelle ist natürlich sehr groß". Jürgen Maas, Leiter des Fachbereichs Schule, und die Schulleitung sind deshalb mit in die Planungen einbezogen. „Die Schule mit rund 500 Schülern und 30 Lehrkräften trägt die Maßnahme geduldig mit", so Maas. „Die ersten Schritte sind vollbracht, der sanierte Klassentrakt wird zum Schuljahresbeginn die Fortschritte offenbaren. Jetzt heißt es noch etwa ein Jahr durchhalten, dann werden wir hier hoffentlich ein Fest feiern und das Gesamtwerk mit zukunftsfähiger Technik und modernem Erscheinungsbild in Betrieb nehmen können".

Der Neubau beherbergt in Zukunft die Verwaltungsräume der Albert-Schweitzer-Schule, eine Mensa, die variabel auch als Veranstaltungsraum zu nutzen sein wird, eine Pausenhalle sowie die Schulturnhalle. Die Turnhalle wird dabei in der oberen Etage des Gebäudes entstehen. Dieser Neubau mit Turnhalle und Verwaltung wird circa vier Millionen Euro kosten. Die Fertigstellung ist nach circa einem Jahr Bauzeit im August 2013 geplant.

Als letzter Schritt innerhalb der energetischen Sanierung steht der Abriss der nicht mehr sanierungsfähigen derzeitigen Schulsporthalle an. „Das gesamte Paket wurde durch Erstellung einer Kosten-Nutzen-Betrachtung auf den Prüfstand gestellt. Im Bezug auf die Turnhallensanierung viel diese negativ aus, so dass nur die wirtschaftlichere Variante des Neubaus in Frage kam", erklärt Schavan. Sobald die neue Turnhalle ihren Betrieb aufgenommen hat, voraussichtlich im Herbst 2013, wird die vorhandene Schulsporthalle abgerissen.

Die gesamte Maßnahme Energetische Sanierung der Albert-Schweitzer-Realschule wird aus dem Förderprogramm Konjunkturpaket I mit vier Millionen Euro gefördert. Im Fordergrund der Förderung steht die umfangreiche energetische Sanierung.